|
Das experimentelle Update 1.2.0 für Windows, Mac OS X und
Linux haben die Dropbox-Entwickler
zum Testen bereitgestellt, das das kürzlich gemeldete Sicherheitsproblem
beseitigen soll. Unberechtigte können sich durch das Auslesen
der Konfigurationsdatei unbemerkt Zugang zu dem Online-Speicherdienst
verschaffen und frei auf die gespeicherten Dateien zugreifen. Auch
das nachträgliche Ändern des Passworts schützt nicht
davor, wie der Sicherheitsexperte Derek Newton bei Tests herausfand.
Die Konfigurationsdatei config.db ist laut Newton nicht an das
System gebunden und lässt sich folglich auf jedes andere System
übertragen. Ein Trojaner könnte die Datei kopieren und
sich später Zugang zu den in Dropbox gespeicherten Dateien
verschaffen. Nun soll das Update verhindern, dass sich Angreifer
mit Kopien der Datei Zugriff auf den Online-Speicher verschaffen
können.
Die Version 1.2.0 führt darüber hinaus ein neues, verschlüsseltes
Format für die lokal verwendete SQLite-Datenbank ein. Das führt
nach Angaben der Entwickler leider dazu, dass einige Anwendungen
mit Dropbox-Unterstützung nicht mehr funktionieren. Der Hersteller
rät Anwendern, die das experimentelle Update schon testen wollen,
ein Backup anzulegen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
Hannover · EDV-Beratung ·
Linux · Novell · Microsoft · Seminar ·
IT-Consult · Netzwerk · LPIC · CLE
|