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Mit einem außerplanmäßigen Update seines Windows-Tools
zum Entfernen bösartiger Software Malicious Software Removal
Tool (MSRT) unterstützt Microsoft
das FBI im Kampf gegen das Coreflood/AFcore-Botnet. Der Hersteller
aktualisiert sein Tool normalerweise nur jeden zweiten Dienstag
im Monat. Das wussten wohl auch die Kriminellen hinter Coreflood,
die fast zeitgleich mit dem April-Update von MSRT neue Varianten
des Wurms in Umlauf gebracht haben. Mit dem Update will Microsoft
auch an der Erkennung anderer Malware-Familien geschraubt haben.
Coreflood ist eines der am längsten aktiven Botnetze überhaupt.
Das Botnet soll bereits seit 10 Jahren aktiv sein und im Laufe der
Jahre über 2 Millionen Rechner infiziert haben. Coreflood wird
inzwischen zu weiten Teilen vom FBI gesteuert. Meldet sich ein infizierter
Rechner an einem von der US-Regierung kontrollierten Steuerserver
an, erhält der Bot einen Terminierungsbefehl. Allerdings hält
dieser nur bis zum nächsten Rechnerstart an. Wer den Schädling
dauerhaft vom System entfernen will, muss zu einem Antimalware-Tool
wie MSRT greifen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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