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Anlässlich seines April-Patchdays hat Oracle
nach eigenen Angaben 73 Sicherheitspatches herausgegeben, die zahlreiche
Lücken in Solaris, im Datenbankserver, im Application-Server,
im WebLogic-Server, in der Fusion Middleware und weiteren Produkten
schließen. Der Hersteller stuft eine Lücke in Sun GlassFish
Enterprise Server und Sun Java System Application Server sowie eine
Lücke in Oracle JRockit als besonders kritisch ein. Er hat
beide mit dem schlimmstmöglichen CVS-Score 10.0 versehen.
Auch eine alte Bekannte befindet sich unter den geschlossenen
Lücken: Auf eine Ende 2009 gemeldete Schwachstelle im SSL/TLS-Protokoll
hat der Hersteller erst jetzt reagiert. Davon drei Produkte sind
betroffen. Angreifer können viele der Schwachstellen zum Einschleusen
von Schadcode über das Netz missbrauchen. Daher rät Oracle,
die Patches schnellstens einzuspielen. Die für Open Office
im Advisory aufgeführten Schwachstellen wurden bereits mit
dem Update auf Open Office 3.3.0 behoben. Der nächste Patchday
soll am 19. Juli dieses Jahres stattfinden.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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