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Ein System kann beim Öffnen von präparierten Mediendateien
mit dem Medienabspielers VLC
durch zwei kritische Sicherheitslücken mit Schadcode infiziert
werden. Die aktuelle Version 1.1.8 (und älter) sind betroffen.
Bereits der Besuch einer manipulierten Webseite kann ausreichen,
da auch das Browser-Plugin betroffen ist. In den Plugins libmp4
und libmodplug befinden sich die Buffer-Overflow-Lücken. Ihren
Code können Angreifer in MP4- und S3M-Dateien verstecken.
Die Version 1.1.9 soll Abhilfe schaffen, die allerdings noch nicht
fertig ist. Bis zur Veröffentlichung der gepatchten Version
empfehlen die Entwickler, keine Dateien aus unseriösen Quellen
zu öffnen und auch beim Surfen Vorsicht walten zu lassen, was
aber in die Praxis schwer umzusetzen sein dürfte. Das Programm
ist nicht mehr verwundbar, wenn man die beiden Erweiterungen aus
dem Plugin-Verzeichnis von VLC entfernt, spielt dann die entsprechenden
Formate allerdings auch nicht mehr ab. Wer im Netz unbehelligt unterwegs
sein will, sollte auch das Browser-Plugin deaktivieren.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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