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Die Gnome-Entwickler
haben nach rund fünf Jahren Planung und Entwicklung die dritte
Generation des Linux- und Unix-Desktops freigegeben. Neue Bedienkonzepte
und eine neue Optik bringt Gnome
3: Zugunsten einer stärkeren Konzentration auf die verwendeten
Anwendungen reduziert die Gnome Shell den Funktionsumfang der Bedienoberfläche.
Ebenso sind virtuelle Arbeitsflächen integraler Bestandteil
der Gnome Shell wie eine übergreifende Suchfunktion.
Die Entwickler haben in alter Gnome-Tradition die Einstelloptionen
weiter reduziert, was aber schon im Vorfeld zu heftiger Kritik vieler
erfahrener Gnome-User geführt. Gnome-2-Fans müssen jedoch
umlernen, denn die neuen Bedienkonzepte von Gnome 3 erfordern auch
neue Arbeitsweisen. Die Gnome Development Platform bringt ein neues
API, Verbesserungen bei der Suche und überarbeitete Bibliotheken.
Auch mit dem neuen Desktop lassen sich Gnome-2-Anwendungen weiterhin
nutzen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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