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Robin Alden, CTO der Firma Comodo, gestand in einem News-Posting
ein, dass zwei weitere Registrierungsstellen kompromittiert wurden.
Es stellte sich bereits letzte Woche heraus, dass sich Unbekannte
über einen Comodo-Registrar gültige Zertifikate unter
anderem für Microsoft, Mozilla, Yahoo, Skype und Google ausgestellt
hatten.
Es ist Aufgabe der Registrierungsstelle, die Echtheit der im Zertifikatsantrag
aufgeführten Informationen zu überprüfen. In der
Regel kann sie danach diesen Antrag weitgehend automatisiert von
der Zertifizierungstelle - also in diesem Fall von Comodo unterschreiben
lassen. Angeblich wurde eine solche Registrierungsstelle mit dem
italienischen InstantSSL von einem einzelnen Iraner gehackt, der
sich dann die passenden Zertifikate ausstellen ließ. Diese
Zertifikate hat Comodo mittlerweile gesperrt.
Kurzeitig wurde InstantSSL geschlossen, ist aber mittlerweile wieder
online. Jedoch stellte sich bei den weitergehenden Untersuchungen
heraus, dass offenbar zwei weitere Registrierungstellen kompromittiert
wurden. Alden erklärte nicht, um welche es sich handelt und
ob die Einbrüche in Zusammenhang stehen. Jedoch seien keine
weiteren Zertifikate gefälscht worden, beruhigt er vorsorglich.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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