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In diesem Sommer ist nach nahezu anderthalb Dekaden offenbar mit
der nächsten Version der weit verbreiteten Programmiersprache
C++
zu rechnen. Sie wird wahrscheinlich unter der Bezeichnung C++ 2011
freigegeben. Das in einer Sitzung des C++-Komitees der für
die Standardisierung zuständigen ISO-Behörde jetzt der
sogenannte Final Draft International Standard (FDIS) verabschiedet
wurde, ist ein deutliches Anzeichen dafür. Der Entwurf geht
demnächst an die ISO/IEC Information Technology Task Force
(ITTF), die diesen prüfen und später im Jahr veröffentlichen
wird, wenn es nicht zu unvorhergesehenen Komplikationen kommen.
Der Vorsitzende des Standardisierungskomitees, Herb Sutter, hebt
den nun verabschiedeten Standard als das FDIS-Dokument heraus, das
die höchste Qualität der bisherigen Komiteegeschichte
besitze. Sutter betont auch, dass die Funktionen der bisherigen
Versionen bereits in verschiedene Compiler und Erweiterungen von
Bibliotheken Einzug gehalten hätten, weshalb die Risiken bei
der Implementierung der Features gering wären.
Der dem C++-Komitee angehörende C++-Erfinder Bjarne Stroustrup
beschreibt die schon länger unter dem Codenamen C++0x entwickelte
und immer wieder verschobene Sprachversion als eine sich neu anfühlende
Sprache, deren Teile besser zusammenpassen würden und die sich
auf höherer Programmierebene natürlicher und effizienter
verhalte. C++ gilt als schwer zu erlernende und zuweilen komplexe
Sprache, weswegen das Augenmerk der Entwicklung des neuen Standards
auf Anwenderfreundlichkeit gelegt wurde.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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