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Künftig will das Berliner Firma fibrisTerre
aufwändige Deichkontrollgänge überflüssig machen.
Auf Basis einer einzigen Glasfaser hat das Start-up einen digitalen
Sensor entwickelt, der feinste Erdbewegungen detektiert. Damit lassen
sich Dammbrüche, Erdrutsche, Lawinen und künftig sogar
Gebäudeeinstürze vorhersagen, berichtet Technology Review.
Das Inferno kündigt sich oft Tage bis Monate bevor sie eintreten,
mit Zuckungen im Erdreich oder Bauwerk an.
"Mit unserer Technik können Menschen rechtzeitig evakuiert
und Vorkehrungen getroffen werden", sagt fibris Terre-Mitbegründer
Nils Nöther. Die Technik eigne sich für Mauerwerk und
Dämme ab einer Länge von 300 Metern. Für eine Strecke
von zehn Kilometern veranschlagt Nöther 200.000 Euro. "Die
Betreiber wollen erschwingliche Systeme", erklärt Katerina
Krebber, Physikerin an der Bundesanstalt für Materialforschung
und -prüfung (BAM) in Berlin. Die BAM will ab Sommer 2011 den
Prototyp von fibrisTerre testen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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