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Beim Abspielen von Dateien im "Internet Video Recording"-Format
sollten Anwender des RealPlayer
bis auf Weiteres deren Herkunft genauer prüfen. Beim Parsen
der Datei lässt sich ein Heap Overflow von Angreifern nämlich
ausnutzen, um Code in einen Rechner zu schleusen und zu starten.
Der Besuch einer präparierten Seite genügt auch um den
PC zu infizieren, da sich der RealPlayer auch als Plug-in im Browser
installiert.
Die Lücke steckt nach Angaben des Entdeckers der Schwachstelle
Luigi Auriemma in der Windows-Version des RealPlayer 14.0.2.633,
vermutlich sind vorherige Versionen und weitere Plattformen wie
Linux und Mac ebenfalls betroffen. Da Auriemma die Hersteller in
der Regel nicht informiert und seine Berichte ohne weitere Absprachen
veröffentlicht, dürfte der Hersteller auch erst kürzlich
über das Problem erfahren haben, deshalb gibt es auch noch
kein Update oder einen Patch.
In der Zwischenzeit hilft es, das Plug-in respektive ActiveX-Control
im Browser zu deaktivieren oder zu entfernen, oder einen der vielen
anderern Mediaplayer zu nutzen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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