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Die Version 1.8 der dokumentenorientierten NoSQL-Datenbank MongoDB
haben die Entwickler veröffentlicht. Als wichtigste Neuerung
ist ein Journaling-Dateisystem zu nennen, das nach einem Absturz
den schnellen Neustart der MongoDB-Instanzen ermöglicht. Zu
jeder Zeit kann so ein konsistenter Zustand der Daten hergeleitet
werden. Auch sogenannte Covered- und Sparse-Indizes sind neu. Sparse-Indizes
führen nur Dokumente auf, die ein bestimmtes Feld enthalten
und Covered-Indizes erlauben schnelle Datenbankabfragen, indem der
Index nur verwendet wird, wenn sich alle erfragten Felder in diesem
finden.
Gegenüber der vor sieben Monaten erschienenen letzten größeren
Version (1.6) sind ein inkrementelles Aktualisieren von Datenbeständen
bei der Map/Reduce-Unterstützung, ein besseres Sharding-Verhalten
und die Authentifizierung bei den Replizierungen weitere Veränderungen.
Dem Changelog
ist genaueres zu entnehmen.
Zum einen als Open Source steht die Datenbank unter der Affero-GPL3,
zum anderen vertreibt sie die Firma 10gen mit kommerziellen Lizenzen.
Ausserdem gibt es auch MongoDB-Treiber für Python, PHP, Ruby,
Java und Perl unter einer Apache-2.0-Lizenz. Für Linux, Solaris,
Windows und Mac OS X gibt es Source- und Binärcode auf der
Website
des Projekts.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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