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Die erste Version der freien Datenbank Drizzle,
die für den Einsatz in Produktionsumgebungen geeignete ist,
trägt die Nummer 7. Die Software mit der Versionsnummer 7 stammt
aus einem Fork der freien Datenbank MySQL der 2008 entstandenen
ist, die den Beteiligten damals zu überladen schien. Mit Drizzle
wollten die Entwickler wieder zu den Wurzeln von MySQL zurückkehren.
Deshalb gibt es keinen eingebetteten Server, der als Shared Library
nutzbar wäre. Drizzle läuft weder auf Windows noch auf
HP-UX oder IRIX, sondern nur auf modernen POSIX-Systemen. Weder
gibt es Stored Procedures, noch Trigger oder Views. Drizzle verzichtet
ausserdem auf einige MySQL-Datentypen und -Backends. Für alle
Tabellen ist ein transaktionsfähiges Backend voreingestellt.
Geschwindigkeitsoptimierung ist das Ziel dieser Abspeckkur: Vor
allem soll sich die Datenbank für Web-Anwendungen eignen, bei
denen es auf das schnelle Beantworten von Anfragen ankommt und insbesondere
auch Multi-Core-Architekturen effizient nutzen können.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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