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Linus Torvalds den Linux Kernel 2.6.38 veröffentlicht.
Unter anderem enthält er eine als "Wunderpatch" bekannt
gewordenen Änderung am Prozess-Scheduler, durch die unter bestimmten
Bedingungen Desktop-Umgebungen erheblich schneller reagieren.
In der Freigabe-Mail zur ersten Vorabversion zeigte sich Linus
von dem Ansatz mehrfach begeistert. Er hob dort auch eine andere
Umbaumaßnahme hervor: Nun nutzt das Virtual File System (VFS),
das zwischen Anwendungen und dem Dateisystem-Code vermittelt, verstärkt
RCU (Read Copy Update), was bestimmte Dateisystem-Operationen beschleunigt.
Von vielen Änderungen sind das nur zwei, die für Linux-Anwender
wichtig sind. Nun unterstützten die DRM/KMS-Grafiktreiber auch
einige der neueren Grafikchips von AMD und Nvidia. Weiterhin wurden
die WLAN-Treiber für Chips von Atheros, Broadcom, Intel, Ralink
und Realtek wurden verbessert. Schon mit den im Frühjahr erwarteten
Linux-Distributionen Ubuntu 11.04 und Fedora 15 wird Linux 2.6.38
zu den Anwendern kommen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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