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Die Arbeitsgruppe Non-Volatile Memory Host Controller Interface
Working Group (NVMHCI)
unter der Federführung von Intel hat sich auf einen neuen Standard
für SSDs mit direkter PCI-Express-Anbindung verständigt.
NVM
Express 1.0 definiert eine Standardschnittstelle für PCIe-SSDs,
damit diese unter verschiedenen Betriebssystemen künftig mit
Universaltreibern funktionieren.
Die Spezifikation von NVM
Express beschreibt ferner optimierte Funktionen, damit PCIe-SSDs
in Multi-Threading-Umgebungen mit Multi-Core-CPUs effizienter arbeiten.
NVM Express soll sicherstellen, dass Threads auf einzelnen CPU-Kernen
mit jeweils eigenen Interrupts laufen, ohne sich gegenseitig zu
blockieren. Ausserdem legt die Spezifikation Standards für
Datenverschlüsselung, Verwaltungsfunktionen und Fehlerbenachrichtigung
fest.
Namhafte Storage-Anbieter wie Dell, EMC, Marvell, SanDisk oder
SandForce stehen hinter NVM Express. Es ist zwar noch nicht absehbar,
wann SSDs nach dem neuen Standard in den Handel kommen, aber auf
der Intel-Homepage gibt es zumindest schon einen Linux-Treiber zum
Download. Die Firma Nvelo entwickelt bereits einen Windows-Treiber.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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