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Die zwischen Nokia und Microsoft verkündete Partnerschaft,
nach der die Finnen für ihre Smartphones langfristig auf Microsofts
Windows Phone setzen werden, hat offenbar Anwender des Unix- und
Linux-Desktops KDE verunsichert. Nun versichert Cornelius Schumacher,
der dem hinter dem Open-Source-Projekt stehenden Verein vorsteht,
in einem Blog-Eintrag,
dass die KDE-Entwicklung weiterhin auf Basis des C++-Frameworks
Qt laufen wird.
Weil das von Nokia geförderte und lange präferierte
Qt nicht bei der Anwendungsentwicklung für Smartphones der
Finnen eingesetzt werden soll, sondern nur für die Anwendungsentwicklung
der Symbian-Plattform, hat die Anwender verunsichert, denn spätestens
2014 soll das Betriebssystem keine große Rolle mehr spielen.
Seit 1996 ist das unter der LGPL und einer kommerziellen Lizenz
stehende Qt schon Framework der KDE-Entwicklung. Laut Schumacher
soll sich daran auch durch die jüngsten Ereignisse nichts ändern.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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