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Google schließt mit der Veröffentlichung der Version
9.0.597.107 des Webbrowsers Chrome
insgesamt 19 Sicherheitslücken. Laut Google geht von 16 Lücken
ein hohes Risiko aus. Man kann den Browser etwa durch JavaScript-Dialoge
und SVG-Dateien zum Absturz bringen oder die Adressleiste für
URL-Spoofing missbrauchen. Ein Integer Overflow bei der Verarbeitung
von Textfeldern wurde auch gefixt. Wie immer hält Google die
Details zu den Lücken unter Verschluss, bis die meisten Anwender
auf die neue Version umgestiegen ist.
Sobald der Browser geschlossen wird, installiert Chrome das Update
automatisch. Ein Blick auf den Info-Dialog, den man über den
Schraubenschlüssel-Button erreicht, verrät ob man bereits
mit der aktuellen Version im Netz unterwegs ist. Den Entdeckern
der Lücken zahlt Google im Rahmen seines Belohnungsprogramms
bis zu 1000 US-Dollar. Insgesamt muss Google für dieses Update
14.000 US-Dollar bezahlen. Mehr als 100.000 US-Dollar wurden bereits
seit dem Start des Security-Bug-Bounty-Programms ausgezahlt.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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