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Vor einem Sicherheitsproblem, das dazu führen kann, dass
DNS-Server keine Anfragen mehr beantworten. warnt der Hersteller
der Server-Software Bind. Da im Internet viele der zentralen DNS-Server
auf Bind setzen und ohne Namensauflösung im Internet nicht
mehr viel geht, ist das ein ernstes Problem. Laut Hersteller sind
allerdings bislang keine öffentlich verfügbaren Exploits
bekannt.
Die Master-Server einer Domain sind, während sie einen inkrementellen
Zonentransfer (IXFR) oder ein dynamisches Update durchführen,
verwundbar. Der Hersteller ISC nennt in seiner Sicherheitswarnung
als betroffene Versionen 9.7.1-9.7.2-P3. Er empfiehlt ein Upgrade
auf Bind 9.7.3 als Lösung. Den Server mit nur einem Worker-Thread
zu betreiben, könnte als Workaround helfen. Adminstratoren,
die einen betroffenen Server betreiben, empfiehlt das US-CERT
auf die neue Version umzusteigen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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