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Zwar sind Dünnschichtsolarzellen kostengünstiger als
ihre Konkurrenten aus kristallinem Silizium, haben aber auch einen
geringeren Wirkungsgrad. Mit einem neuartigen Ansatz will nun das
US-Start-up Stion
Abhilfe schaffen. Dafür kombiniert die Firma zwei verschiedene
Zellenarten zu einem Tandem-Solarmodul und will so einen größeren
Teil des Lichtspektrums der Sonne in elektrische Energie umwandeln.
Die Firma stellt bereits Dünnschichtsolarzellen her, die in
der Herstellung nur halb so teuer sind wie herkömmliche Module.
Nun sollen die neuen Panels mindestens genauso effizient sein wie
konventionelle Siliziumzellen. Das Förderpaket des US-Nationallabor
für erneuerbare Energien von 1 Million Dollar ist Teil der
kürzlich präsentierten "Sun Shots"-Initiative
der Obama-Regierung.
Stion konnte seit seiner Gründung 2006 rund 115 Millionen
Dollar an Investorengeldern einsammeln. Die Firma stellt Panels
in Kalifornien und in einer weiteren Fabrik in Mississippi her,
für die das Unternehmen 75 Millionen Dollar an Krediten erhielt.
Nun soll die neue Millionenförderung dabei helfen, die letzten
Schritte zu unternehmen, um innerhalb eines Jahres ein Tandem-Modul
für die Serienfertigung zu entwickeln.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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