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Regelmäßig enthalten Microsofts Updates Fixes für
Sicherheitslücken, die nicht in den Bulletins aufgeführt
sind. Microsoft verteidigt diese "silent Updates", wie
sie in der Security-Community schon seit Längerem genannt werden,
in einem Blog-Beitrag
des Teams für Security Research & Defense.
Das Security-Team untersucht nicht nur den benachbarten Code nach
weiteren Lücken, wenn ein sicherheitsrelevanter Fehler behoben
wird, sondern versucht auch, ähnliche Fehler an anderen Stellen
aufzufinden. Dann wird dazu schon auch mal ein Fuzzer auf das fragliche
Programm losgelassen. Diese Fundstellen werden dann von Microsoft
als "Varianten" bezeichnet und viel Aufhebens entschärft.
Übrigens sind große Sammel-Updates, wie das bald anstehende
Service Pack 1 für Windows 7, ein weiterer Zeitpunkt, zu dem
Microsoft bekanntermaßen stillschweigend Sicherheitslücken
schließt. Unter anderem werden die bereits ins Internet gesickerten
RTM-Versionen auf diesen Aspekt hin bereits unter die Lupe genommen.
Jedenfalls macht der Blog-Eintrag, unabhängig von der Bewertung
von Microsofts Vorgehensweise, erneut klar, dass Studien, die CVE-Einträge
(Common Vulnerabilities and Exposures) benutzen, nur sehr begrenzte
Aussagen zur Sicherheit von Software erlauben.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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