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Am vergangen Freitag hat Oracle
durch eine einfache Mail auf einer hauseigenen Mailingliste die
Verfügbarkeit von Oracle Linux 6 bekannt gegeben. Bislang gibt
es keine Pressemitteilung, was ein wenig verwunderlich ist, da das
Unternehmen sonst häufig sehr öffentlichkeitswirksam agiert.
Die neue Generation von Oracle Linux ist größtenteils
ein Nachbau von Red Hat Enterprise Linux 6 (RHEL). Daher sind die
in der Freigabe-Mail und den Release Notes erwähnten Neuerungen
wie der Einsatz von Ext4 als Standard-Dateisystem, Unterstützung
für XFS oder die Tracing-Tools ftrace und perf von der Vorlage
bekannt. In einem Abschnitt nennen die Release-Notes
alle Pakete, bei denen Oracle Änderungen vorgenommen hat, um
das "Look and Feel" anzupassen oder Red-Hat-Trademarks
zu entfernen.
Oracle Linux ist einer der bekanntesten RHEL-Nachbauten und wird
kommerziell vertrieben. Das kostenlos erhältliche CentOS-Projekt
dürfte der wohl am meisten verbreitete RHEL-Klon sein.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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